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Loxodrome

Gegenüberstellung von Loxodrome und Orthodrome
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Gegenüberstellung von Loxodrome und Orthodrome
Ein Loxodrome
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Ein Loxodrome

Die Loxodrome (loxos <griech.> schief, dromos <griech.> Lauf) ist eine Kurve auf einer Kugeloberfläche, die immer unter dem gleichen Winkel die Meridiane im Geographischen Koordinatensystem schneidet und daher auch Kursgleiche, Winkelgleiche oder Kurve konstanten Kurses genannt wird.

Bei Schnittwinkeln größer 0° und kleiner 90° ist die Loxodrome nicht geschlossen; sie windet sich unendlich oft spiralförmig um die Erde herum und nähert sich dabei den Polen an, ohne sie zu erreichen. Beim Schnittwinkel 0° ist die Loxodrome selbst ein Meridian und somit Großkreis, sie verläuft in Nord-Süd-Richtung, geht also durch die Pole. Beim Schnittwinkel 90° ist die Loxodrome ebenfalls geschlossen, bildet also ein Breitenparallel, und verläuft in Ost-West-Richtung, stellt aber im Allgemeinen keinen Großkreis dar. Das ist nur im Spezialfall des Äquators der Fall, wenn also auf der Loxodrome die geographische Breite konstant 0° beträgt.

Früher wurde in der See- und Luftfahrt oft mit dem Kompass navigiert. Es war günstig, entlang einer Loxodrome zu reisen, da man dann immer nur einer Kompassrichtung folgen musste. Zwar ist die Strecke der Loxodrome immer länger als die der Orthodrome (nur wenn die Loxodrome auf einem Großkreis liegt, können sie gleich lang sein) dafür muss man aber nicht ständig einen neuen Kurswinkel berechnen.

In der Kartografie sind auf Karten in der Mercator-Projektion die Loxodrome als gerade Linien abgebildet. Deshalb eignen sich diese besonders für die Navigation in der Schifffahrt.

Im Flugverkehr hingegen werden Lambertsche Schnittkegelprojektionen verwendet.

Berechnung

Mit Hilfe der Sphärischen Trigonometrie lassen sich zwei grundlegende Formeln gewinnen, um den Winkel und die Strecke der Loxodrome zu bestimmen.

Die geographische Länge wird mit \, \lambda, die geographische Breite mit \, \phi bezeichnet.
In Richtung Westen ist \, \lambda positiv, Richtung Osten negativ; \, \phi ist positiv für Breiten der Nordhemisphäre und negativ auf der Südhalbkugel.

Punkt A hat die Koordinaten (\, \lambda_A, \phi_A),
Punkt B hat die Koordinaten (\, \lambda_B, \phi_B).

Der konstante Winkel  der Loxodrome von A nach B
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Der konstante Winkel der Loxodrome von A nach B

Dann gilt für den Längenunterschied \, \lambda_B - \lambda_A auf einer Loxodrome zum Winkel \, \eta:
\lambda_B - \lambda_A = \tan \eta \cdot \ln \frac {\tan (\frac {\phi_B} {2} + \frac {\pi} {2})} {\tan (\frac {\phi_A} {2} + \frac {\pi} {2})}
So lässt sich bei bekannten Breiten- und Längenangaben beider Punkte der Winkel der Loxodrome berechnen.

Die Strecke, die man zwischen Punkt 1 und 2 auf der Loxodrome zurücklegt, beträgt dann
l = \frac {\phi_B - \phi_A} {\cos \eta}


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Loxodrome aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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